Das erste Mal Bikepacking: Deutschland, Bornholm, Schweden & Dänemark

[Tag 19] Kolding, Haderslev, Aabenraa und eine Entscheidung

Vikingerschiff auf einem See

Vikinger auf dem See Fårup, gerade nach Jelling.

Some event location in southern Denmark
Strasse über Hügel in Dänemark

Sieht nicht sehr steil aus, aber in meinem Zustand eine echte 'piece de résistance'

Kopfsteinplaster in Kolding

Die Stadt Kolding bekam nicht die Aufmerksamkeit die sie verdient.

Rote Backsteinhäuser in Kolding, Dänemark

Nächstes Mal halte ich in Kolding an.

Kopfsteinpflaster-Gasse in Christiansfeld, Dänemark

Kopfsteinpflaster-Gasse in Christiansfeld, Dänemark

Militärgebäude in Haderslev Dänemark

Militärgebäude in Haderslev Dänemark

Haderslev Zentrum Dänemark

Haderslev Zentrum

Dom in Haderslev, Dänemark

Dom in Haderslev.

Selfie in Haderslev, Dänemark

Diesem Radfahrer hat es hier sehr gut gefallen. Der Torvet-Platz in Haderslev.

Aabenraa, Denmark

'Bibliotek og Folkehjem' Aabenraa

Road along the Aabernaa Bay
Cyclist in a Cabin eating pizza

Wenn Dänemark Berge hätte, dann wären diese in der Region südlich von Jelling. Hügel wie in der Toskana und Wälder wie in Schweden. Nach allen Sümpfen und Landwirtschaftszonen eine willkommene Abwechslung. 

Nur meine Beine wollen nicht mehr so richtig, und inzwischen habe ich ein zweites Paar Fahrradhosen über den Sattel gestülpt, damit das Sitzen erträglicher wird. Über zwei Wochen hatte ich damit keine Probleme, und jetzt rutsche ich auf dem Sattel herum auf der Suche nach Erlösung. 

Kolding ist eine alte Industriestadt und wäre einen richtigen Besuch wert. Aber in meinem Zustand erlebe ich Kolding vor allem als den Verlust von Höhenmeter. 50 Meter runter und 50 Meter rauf und Kolding liegt schon hinter mir.

Merkwürdigerweise bin ich etwas später in Haderslev besser gelaunt. Trotz Regen und trotz Verlust von Höhenmeter. Ist aber auch ein schmuckes Städtchen.

Inzwischen zwickt mein rechtes Knie, wahrscheinlich weil ich wegen Schmerzen am Allerwertesten so schräg auf dem Sattel sitze. Mit halber Fahrt voraus geht es durch Aabenraa in Richtung deutsche Grenze. Die Entscheidung ist gefallen. Die letzten beiden Tage konnte ich nie ohne Beschwerden radeln. Ich breche die Tour in Flensburg ab und nehme von dort den Zug nach Hamburg.

Die letzten 25 km sind eine Tortur. Aber auf einem Campingplatz nahe der deutschen Grenze werde ich mit einem Dach über dem Kopf, einer Dusche und mit einer Pizza belohnt. Den Wecker muss ich noch stellen, morgen um 9h geht mein Zug.