Das erste Mal Bikepacking: Deutschland, Bornholm, Schweden & Dänemark

[Tag 14] Varnhem und Skara - die historische Route

Alte historische Häuser entlang der Straße

Alte historische Häuser entlang der Straße O2700 zwischen Skövde und Varnhem.

Fahrrad vor dem Kloster Varnhem

Kloster Varnhem

Endlose Strasse durch gelbe Felder

Im Kampf gegen den Wind.

Dom in Skara, Schweden

Dom in Skara

Skara Zentrum

Skara Zentrum.

Radfahrer auf einem Waldweg
Strassenschild der Ortschaft Vara in Schweden

Noch immer starker Gegenwind bei der Einfachrt nach Vara

Radfahrer vor einer Kirche
Eine Kirche

Auf Friedhöfen kann man Wasser auffüllen. Deshalb die vielen Fotos mit Kirchen.

Endloser Schotterweg

Endloser Schotterweg.

Altes Viadukt und rote Häuser am Radweg
Zeltplatz mit Fahrrad und Zelt

Schöner Platz für ein Lager. See hinter den Bäumen.

Gestern war Ruhetag, aber ruhig war der Tag nicht. Ich habe Wäsche gemacht, das Fahrrad gewaschen und geölt, war baden, hatte ein Apéro in Skövde Zentrum und am Abend wurde grilliert.

Heute geht es in Richtung Göteborg, mit dem Ziel, die Hälfte der Strecke zu meistern. Es wurde starker Westwind angekündigt, ansonsten ist das Wetter gut und sollte auch die nächsten Tage so bleiben.

Ich verlasse Skövde in Richtung Westen und überquere dabei den 'Billingeberg', die erste und letzte Steigung am heutigen Tag. Die Strecke auf der O2700 bis nach Varnhem ist beeindruckend. Die Gegend kommt mir vor wie ein grosses Freilichtmuseum, als hätte man die Zeit um ein Jahrhundert zurückgedreht. Die Region um das Kloster Varnhem ist nicht nur den Lesern von Jan Guillous Büchern über den Tempelritter Arn bekannt. 

Da ich das Kloster Varnhem schon einmal besucht habe, und es zeitlich noch zu früh für eine Pause ist, geht es weiter Richtung Skara. Die Stadt mit ihrer Kathedrale ist allemal einen Besuch wert. Ich mache ein paar Fotos und kämpfe danach weiter gegen den Wind in Richtung Westen. 

Das Gelände ist hier total flach und bietet keinen Schutz vor dem Wind. Es ist eine Herausforderung, bei starkem Gegenwind schnell genug zu fahren, damit das Fahrrad einigermassen stabil bleibt. Kopf runter, in die Pedale treten und dabei nicht in den Strassengraben fahren, ist deshalb die Devise für den Rest des Tages. 

Laut Prognosen wird der Wind morgen abflauen. Deshalb breche ich den Kampf gegen den Wind nach rund 80 km ab und finde einen guten Platz an einem See bei Nossebro.